Kategorie: Allgemein

3alpintriathlon-10-005Um es kurz zu machen, für mich lief es sehr enttäuschend!
Startete ich 2008 noch völlig ohne irgenwelche Ambitionen, außer finishen natürlich, so wollte ich in diesem Jahr meine Ergebnisse in allen Disziplinen verbessern. Die Chancen standen gut, hatte ich inzwischen eine Kletterausbildung absolviert und viele Stunden an der Steinwand zugebracht. Mountainbiken war sowieso nicht mein Problem, also habe ich diesmal gezielt Lauftraining mit Schwerpunkt auf Berglauf gemacht.
Gut gelaunt und ausgeschlafen fuhr ich also zur Steinwand. Der erste kleine Rückschlag kam gleich zu Beginn. Es hatte geregnet und die Wand war nass. So mußten alternative Routen gefunden werden. Diese waren dann so verteilt, das ich meine Kletterfähigkeiten kaum auspielen konnte. Die ersten beiden Routen waren so einfach, das sie auch jeder Nichtkletterer absolvieren konnte (also geschenkt!) Dafür waren die beiden anderen so schwer(6er Rißkletterei und 7er), das sie nur von erfahrenen Kletterern absolviert werden konnten. Hier musste ich passen. Das Mittelfeld(4, 5er), wo eigentlich die Selektion stattfindet,  fehlte.

OK, konnte man nicht ändern, also mit 10min. Rückstand auf zur nächsten Disziplin, dem Mountainbiken. Ich hatte mich gut am Berg warm gefahren und konnte gleich am Start mit den schnellsten meiner Gruppe mithalten. Dann kam der Schlepper… Wie bestellt baute er sich vor mir auf. Überholen war auf dem schmalen Waldweg unmöglich. Das kostete mich 3min. und die Abghängten fuhren wieder auf. Dann der brutale Anstieg auf die Milseburg. Klack, Klack in meiner Kette und das Drama nahm seinen Lauf. Schalten ging nicht mehr und ich trat bei jedem 2. Tritt ins Leere. Auf dem mittleren Kettenblatt drückte ich die 25% Steigung rauf, war notgedrungen der Schnellste, hatte aber viel mehr Kraft gelassen als geplant. Oben auf der Milseburg dann, Krach….. Die Kette war endgültig gerisssen! Zwei Zuschauer, ebenfalls  Mountainbiker halfen mir beim Flicken der Kette. Weitere 15min. Zeitverlust, die abgehängte Meute fuhr erneut vorbei. Frustriert und mit zitternden Beinen fuhr ich weiter. Auf der Enzianhütte angekommen bin ich dann ausgestiegen, die ersten Läufer kamen bereits ins Ziel.

Mein Enttäuschung hielt sich aber in Grenzen, es sollte einfach nicht sein. Ich baute mich etwas an meiner Fahrzeit auf. Zog ich die Verzögerung durch die Panne und den Schlepper ab, kam ich auf eine Zeit von etwa 50min. für 16km und 650hm. Das war 10 min. schneller als 2008. Na wenigstens etwas. Nächstes Jahr werde ich wieder starten. Ach ja, den 6er Riß habe ich inzwischen geklettert!

Bilder und Videos findet Ihr unter:
http://www.dav-fulda.de/3-Alpintriathlon-2010.139.0.html

3-alpintriathlonDie heiße Phase meines Trainings für den 3. Alpintriathlon ist angebrochen. Noch 3 1/2 Wochen und ich hänge meinem Trainingsplan etwas hinterher. 1500km Mountainbike wird knapp. Das kalte und nasse Wetter hat meine Motivation ziemlich aufgezehrt. Die letzte Runde 70km und 1400hm bei max 6°C Grad war echt grenzwertig. Ich würde gerne mal wieder mit kurzen Klamotten biken. Mal sehen vieleicht schaffe ich 1200km. Berglauf ist nicht mein Ding. Dazu muß ich mich quälen, dennoch habe ich knapp 200km. Letzter Test 6 km 200hm am Stück in 31min. Gar nicht sooo schlecht.
Das Klettern ist dafür super. Die Kletterausbildung 2-3mal die Woche an der Steinwand bringt mich richtig voran.

Nächste Woche, Bikeurlaub in Lengries. Die Kletterausrüstung nehme ich mit für die Benediktenwand. Die Anmeldung zum Alpintriathlon ist auch schon raus.

Infos:
3. Alpintriathlon des DAV Fulda

p1010342Das klingt vieleicht nach einem gemütlichen Nachmittag mit älteren Herrschaften. Von wegen, weit gefehlt! Die Tour hatte es echt in sich und führte einige Teilnehmer über Ihre Grenzen. Die Tour fand in der Frankenalb bei Hirschberg statt. Dort haben wir den Norissteig und Höhenglücksteig 1-3 hintereinander abgespult.

Schon im 2. Abschnitt gab es die Wittmann-Schikane (K6/E), die als extrem schwierig eingestuft ist und nur von wenigen bezwungen wurde. Das ich als Anfänger  ihn auch geschafft habe ist wohl weniger Ergebnis guter Technik sondern eher meiner Kraft geschuldet. So kann man auf Dauer natürlich nicht klettern.

Auch der 3.Abschnitt des Höhenglücksteig ist extrem schwierig (K6/E) und ich lief auf einen Vereinskameraden auf, der im Gurt hing und keine Kraft mehr hatte um sich aus der Situation zu befreien. Er hatte Glück, wir waren ziemlich am Ende des Steiges und weitere DAV-Kameraden befanden sich etwa 10 m über uns. Kurzer Hand wurde ein Seil abgelassen, eingehängt und der Bergkamerad nach oben gezogen.

Der Tag wurde beschlossen mit einer deftigen Einkehr und einer feuchtfröhlichen Heimfahrt im Bus. Das war eine Supersache und nächstes Jahr bin ich wieder dabei. Jetzt freue ich mich noch auf das Video, dass Thomas mit seiner Helmkamera gedreht hat.

weitere Infos zum Höhenglücksteig:
http://www.bergwacht-nuernberg.de/freizeittipps/klettersteig/hgs.htm

Youtube Video:
http://www.youtube.com/watch?v=0bEYYLyU8oI

bike-saisonLang war er, der Winter! Da ich in diesem Jahr so einiges vor habe, und letzes Jahr eine “Babypause” eingelegt hatte, muß ich natürlich Gas geben. OK, die Babypause bestand immmerhin doch noch aus 2500km und 31000 Höhenmetern.

Nun dieses Jahr habe ich mir mal 2 Höhepunkte im Kalender notiert.  Der DAV Alpintirathlon am 12.Juni und die Alpenüberquerung Ende Juli. Dazu kommen ein paar Mountainbike Marathons, wenn sie denn von der Strecke her interessant sind.

Mein Ziel, 250km im März zu fahren habe nicht ganz erreicht. Es wurden knapp 200. Da ich 220km auf Langlauf-Ski zurückgelegt habe, bin ich schon jetzt ganz gut in Form. Erstmals konnte ich mein Gewicht den Winter über von 78 auf 73,5 kg reduzieren! Da meine Kraftwerte gleich geblieben bzw. leicht gestiegen sind, habe ich überwiegend reines Körperfett verloren.

Wie das funktioniert wird vieleicht einige Leser interessieren. Dazu werde ich hier demnächst berichten.
Auch mein Bike hat eine Frischzellenkur bekommen. Ich habe den gesamten Antrieb erneuert. Vom Ritzelpaket über Kette und neue Kettenblätter vorne. Hierzu wird es auch ein kleines Video geben.

Ich wünsche euch eine unfallfreie Saison 2010.
Andreas

biathlon-oberhof2Biathlon ist die “Zuschauersportart” schlechthin. Mehrere zehtnausend Zuschauer bei den Weltcups zeigen das deutllich.

Wie sieht es aber mit Biathlon als Breitensport aus?

Nun, das Problem ist die nötige Infrastruktur, vor allem die Schießanlage. Der Landesportbund Hessen als Veranstalter dieses Kurses möchte den Biathlonsport auch Freizeitpsortlern nahe bringen. Oberhof bietet dafür als Weltcup und WM Austragungsort natürlich herrausragende Voraussetzungen.

Das Hotel
Unterkunft ist das Sporthotel Oberhof. Ein schönes  Hotel mit Bar, Wintergarten und Sport-Cafe im Untergeschoß. Die Preise sind moderat, die Atmoshäre gemütlich. Zum Kurs gehörte die Unterkunft im DZ und Halbpension. Frühstück und Abendessen sind üppig und vom Buffet. Die Loipen beginnen direkt hinter dem Hotel.

Der Kurs
Die Kursleiter (es fanden mehrere Kurse parallel statt: Biathlon, Skating, klassiche Langlauftechnik ), waren locker entspannt und sehr erfahren. Alle hatten das Langlaufen bzw. Biahtlon als Leistungsport betrieben. Die Technikgrundlagen des Skating wurden am Vormittag des ersten Tages auf dem top präparierten Sportplatz vor dem Hotel durchgeführt. Vermittelt wurden die verschiedenen Lauftechniken beim Skating: Zweitakter  2-1 , Zweitakter asymetrisch 2-1 und Eintakter 1-1. Danach gab es immer wieder  Trainingeinlagen im Biathlonstadion. Dabei wurden Videoaufzeichnungen gemacht, die später mit den Teilnehmern ausgewertet wurden. Abends gab es noch Infoveranstaltungen wie “Geschichte des Biathlonsports” mit Anekdoten zu den Stars von heute und ein Wachskurs.

Das Schießen fand in der Schießhalle statt, geschossen wurde nur im liegend Anschlag mit Auflage. Insgesamt wurde 15 Schuß pro Teilnehmer abgegeben von denen 10 für den Schützenkönig gewertet wurden. Aus meiner Sicht hätte das Schießen etwas umfangreicher ausfallen können. Am letzen Tag fand dann ein Staffelrennen statt, das für besondere Stimmung sorgte. Es wurde 2x gelaufen und geschossen. Für mich war die Laufstrecke mit 700m viel zu kurz, da ich hier meine gute Lauftechnik nicht ausspielen konnte. Man muß aber bedenken, das dies ein Einsteigerkurs ist und die Teilnehmer i.d. Regel die Skating Technik noch nicht beherrschen. Bei 10cm Neuschnee war das dann schwer genug.

Mein Fazit
Das war ein richtig gelungenes Wochenende mit schönen Eindrücken, ausgelassener Stimmung und durchweg positivem Feedback von allen Teilnehmern. Auch wenn dies ein Anfängerkurs war, profitiert jeder vom Techniktraining. So habe ich noch die entscheidenen Tipps und Tricks für meine Lauftechnik mitbekommen. Ach ja, das Schießen  macht absolut süchtig!!

Ausblick
In der Abschlußbesprechung erfuhren wir noch etwas zu den Plänen für das nächste Jahr.  Man plant  neben dem Biathlon Einsteigerkurs auch einen Kurs für Fortgeschrittene. Hier soll es dann richtig zu Sache gehen mit 3,5km Runde bei der Staffel, schießen im stehend Anschlag und im Liegen ohne Auflager. Professionelle Bedingungen also. Ich bin gespannt, wir sehen uns dort!

Infos:
Veranstalter ist das Bildungswerk des Landesportbundes Hessen e.V.
Infos zum Biathlon- und anderen Kursen unter:
www.sport-erlebnisse.de

Sporthotel Oberhof
www.sporthotel-oberhof.de

Preis: im Winter 09/10
Biathlonkurs für Einsteiger
265,00€ im DZ mit HP, EZ-Zuschlag +24,00€

weitere Links
www.biathlon.oberhof.de
www.biathlonrevier.de

biathlon-oberhof4Gleich um 9:00 Uhr stand Techniktraining Skating an. Das Wetter war gut, nachts hatte es geschneit und die Temperatur lag deutlich unter 0°C.  Auf dem Sportplatz vor dem Hotel, die Pisteraupe kam kurz vorbei und präparierte kurzerhand den ganzen Platz für uns. Für mich war das nichts Neues, aber die eigene Technik hin und wieder mal von fachkungigen Augen überprüfen zu lassen ist immer lohnend. Gegen mittag machte sich gespannte Nervosität breit, Schießen war angesagt.
Um 13:00 Uhr schnallten wir uns wieder die Ski unter und liefen die etwa 2,5km vom Hotel bis zur Schießhalle am Grenzadler. Dort hieß es dann gleich, wir ermitteln natürlich den Schützenkönig.

Na das kann ja was werden. Hatte ich doch noch nie eine Waffe in der Hand. Geschossen wird im liegend Anschlag mit Auflage. Nach einer sehr kurzen Runde einschießen ging es dann auch gleich zur Wertung. 5 Schuß auf die großen Scheiben (11cm) und 5 Schuß auf die Kleinen (4,5cm)! Der erste Teilnehmer traf sofort 8 von 10, der Zweite gar 9 von 10!!! Oh je, lauter Scharfschützen oder was?
Die weiteren Teilnehmer schossen dann nicht mehr so gut. Wenn ich 3 vieleicht 4 treffe, das wäre schon echt gut. Dann war ich dran. Der erste Schuß…. Treffer! Das ist ja einfach, dachte ich mir und schoß munter weiter. Große Scheibe, alle 5 getroffen. Kleine Scheibe, noch 3 Treffer, wie Geil ist das denn?

Während die anderen Teilnehmer in der Halle schossen, bin ich kurz raus um 2 schnelle Runden zu laufen, denn mir war irgendwie kalt. Zurück in der Halle wartete man schon auf mich. Wulf, der 9er war Schützenkönig, Du mußt mit Holger den 2. Platz ausschießen! Na prima, ich kam vom Laufen, mein Plus war irgendwo bei 170 und jetzt schießen, direkt gegeneinander. Ich hatte weitere 3 Treffer. Es reichte nicht, Holger traf 4 mal. So wurde ich Dritter! Kaum zu glauben. Positiv dabei war, das ich weitere 5 Schuß abgegeben durfte und jetzt weiß wie man mit hohem Puls schießt. Ein Vorteil für die Staffel morgen.

Nach einer Kaffepause kam die 2. Technikrunde im Biathlonstadion, laufen, laufen, laufen, hoch und runter. Holger, Heiko und Wulf wollten dann unbedingt noch die Wettkampfstrecke (3,3km) inkl. des legendären Birxsteigs laufen. Ich kannte sie ja schon. Oberhof ist die schwerste Strecke im Weltcup, das bekamen wir deutlich zu spüren. Dennoch bin ich den Birxsteig komplett hoch gelaufen, Puls gefühlte  200+! Man das war wirklich hart. Und dann noch die 2,5km highspeed zurück zum Hotel.

langlauf_skating_rhoen1

Anstieg Heidelstein/ Rhöner Schneefrau (4m hoch!)

Wie übersteht man den Winter als Mountainbiker ohne Entzugserscheinungen?
Gut, einige Hardcorebiker fahren auch den ganzen Winter durch, aber ehrlich gesagt, da bin ich wohl eher ein Schönwetterbiker. Im Herbst bis in den Nov. hocke ich auch noch auf dem Rad, allerdings sieht das Bike danach immer aus wie Sau, und nach jeder Tour putzen ist ziemlich lästig. Im Winter schnalle ich mir lieber die Skating Skier unter und gehe in der Rhön auf Tour. Ich möchte euch mein Langlaufrevier vorstellen.
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kletterhalleHeute ist auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Alpenvereins Sektion Fulda der Bau einer beschlossen worden! Nach ausführlicher Vorstellung des Projektes und einer teils kontroversen Diskussion fiel die Entscheidung mit überwältigender Mehrheit! Baubeginn soll im März 2010 sein. Weitere Infos zum Projekt: Kletterhalle gibt es im Blog des DAV unter blog.dav-fulda.de.

Quelle: www.silizilien-rad.de

Heute habe ich eine Mail vom Betreiber des Sizilien -Internet Reiseführers mit der Bitte um einen Linktausch bekommen. Gleich habe ich mir die Site zu Gemüte geführt und bin zu dem Schluß gekommen, sie hier als Linktipp vorzustellen. Auf der Website findet Ihr umfangreiche, liebvoll zusammegestellte Infos rund um Sizilien mit Schwerpunkt auf Aktivurlaub, Mountainbiken und Radfahren im Allgemeinen.

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Kletterpartie bei Alpintirathlon des DAV Fulda

Seit meiner Teilnahme am DAV Alpintriathlon habe ich Blut geleckt. Damals noch ohne jegliche Ahnung vom Klettern habe ich es einfach gewagt.  Mountainbike = Gut, Berglauf = muß halt sein und Klettern = viel besser als ich erwartet hatte. Immerhin hatte ich 3 von 4 Kletterrouten geschafft und so 10 von 15min. Zeitgutschrift bekommen.

Es wird also Zeit, das Klettern zu lernen. Da kommt das Vorhaben des DAV-Fulda, eine Kletterhalle zu bauen gerade recht. Umkreis von 80 bis 100km gibt es keine Halle und so ist das Einzugsgebiet recht groß. Am 10.11.09 sind alle Mitglieder des Deutschen Alpenvereins Sektion Fulda aufgerufen, über den Bau einer Kletterhalle hier in Fulda abszustimmen. Also meine Stimme haben sie. Über das Ergebnis werde ich dann hier berichten.