Sicherlich kennt Ihr das. Schon einige geführte Alpenüberquerungen gemacht, nun soll es eine individuelle Tour sein.
Aber, man möchte auf den lieb gewonnenen, bequemen Service des Gepäcktranportes nicht verzichten. Wenn geht, bitte auch noch den Rücktrsansport
zum Ausgangspunkt. Hier gibt es einen Konfigrurator. Route erstellen, Anzahl der Teilnehmer eingeben und der Preis pro Teilnehmer wird gleich angezeigt.
Das ist mal ein interessantes Angebot.

BergBiken Gepäckservice

P.S.
Nein, ich bekomme kein Geld von BergBiken für diesen Beitrag.

www.kletterzentrum-fulda.de

Offensichtlich mal wieder die Schweizer.
Die Ferienregion Lenzerheide und Graubünden erstellten dieses Mountainbike Downhill- Karaoke-Video.  Ca. 20 Downhiller singen wärend der wilden Trailhatz in Lenzerheide den Schweizer Hit „Ewigi Liebi”. Sau komisch, Sau gut. So geht Marketing!

Infos:

http://www.lenzerheide.com/downhillkaraoke

http://www.facebook.com/Lenzerheide

gersfeld-kreuzberg_hdberg1_01Ist schon etwas länger her, das ich diese Tour gefahren bin. Konnte mich gar nicht mehr erinnern, wie schön die Tour ist. Deshalb möchte ich sie hier mal vorstellen.

Bei ca. 43km und knapp 1300hm kann man schon von einer waschechten Moutainbiketour sprechen. Gestartet wird im idyllischen Rhönstädtchen Gersfeld am Bahnhof. Ohne großes Einrollen geht es dann auch gleich heftig bergauf zum Simmmelsberg. Dabei genießt man immer wieder den Blick in den Talkessel nach Gersfeld. Am Schwedenwall angekommen, fällt das Durchatmen nur kurz aus, den es geht gleich weiter teils sehr steil bergauf zum
gersfeld-kreuzberg_kaskaden_01Himmeldunkberg. Die ersten 400 Höhenmeter am Stück sind geschafft. Jetzt kommen gleich zwei Belohnungen, 1.der tolle Panoramablick, 2. der geile Wiesentrail bergab nach Oberweisenbrunn. Durch den Ort geht es nun wieder bergauf um den Arnsberg und rauf zum Kreuzberg, dem höchsten Berg der bayr. Rhön. Pause und eine “Halbe” Klosterbier sind angesagt. Bitte nur ein Bier trinken, denn die Abfahrt runter nach Bischofsheim hat es in sich. Wer oben nicht zu langsam ist und sich im unteren Teil richtig flach macht, kriegt schon mal 80km/h drauf!!!
Am Marktplatz von Bischofsheim gibt es jede Menge Einkehrmöglichkeiten. Wer jetzt denkt, die halbe Miete ist eingefahren, der sei gewarnt. Das ist nur auf dem Papier so! Der nächste Anstieg bis zum Heidelstein hat über 500hm und 2/3 davon sind steil und auf trailigem Gelände. Endlich oben angekommen, gibt es nocheinmal einen tollen Panoramablick auf Kreuzberg und Wasserkuppe. Helm festschnallen und Beine locker machen, was jetzt kommt ist Genuß pur. Bergab, vorbei an Moorhaus und Roten Moor sollte man den Einstieg in die Kaskadenschlucht nicht verpassen. Vorsicht! Die Schlucht sollte nur nach längerer Trockenheit befahren werden. Nässe, laubbedeckter Basaltuntergund sind wie Schmierseife. Dennoch kommen Trailfans und technisch versierte Biker voll auf Ihre Kosten. Über Sandberg geht es in schneller Abfahrt zurück nach Gersfeld, wo man auf dem Marktplatz bei einem Bierchen die tolle Tour ausklingen lässt.

Weitere Infos und einen kostenlosen GPS-Datensatz zum Download findet Ihr unter:
GPS-Mountainbiker.de:  Gersfeld-Kreuzberg

andreas01Endlich Frühling!
Die ersten 200 km sind abgespult. Das war auch dringend nötig, näherte sich die Waage doch bedrohlich der 80kg Marke.Viele Möglichkeiten, die Langlauf-Ski unterzuschnallen gab es in diesem Winter für mich nicht . 100km sind es aber immerhin geworden.

Saisonziel dieses Jahr ist eine erneute Alpenüberquerung ( meine 5.) auf eigene Faust. Ich werde mir 2 Alpencross-Novitzen ans Hinterrad klemmen, deshalb habe ich eine sehr schöne Tour mit relativ moderaten Höhenmetern ausgesucht. Geplant ist die Route von Imst an den Comer See (Zur Bildergalerie).  Wirklich super, mein Dad hat sich bereit erkärt den kleinen Bus zu fahren. So haben wir unseren eigenen Gepäcktransport- Luxus pur! Bei der Gelegenheit möchte ich Kurt Mihm von Hochrhön-toueren.de danken. Er sponsort den Bus inkl. Sprit!!!

Über den Winter habe ich auch einen kompletten Transalp GPS-Datensatz (Tegernsee-Gardasee) zusammengestellt. Ich werde ihn in den nächtsen Tagen unter gps-mountainbiker.de einstellen.

Ich wünsche euch eine tolle und unfalfreie Mountainbike Saison 2011.
Grüße Andreas

garmin_kulanzIch hab da ma a Problemsche!
Es heißt Garmin 60CSx map und treibt mich zum Wahnsinn.
Im Mai 2008 gekauft fristete das “Ding” sein Dasein meist im Schrank. Mit endloser Geduld versuchte ich immer wieder mal  das Gerät zum Arbeiten zu bewegen. Belohnt wurde ich (fast) immmer mit der Weigerung Satelliten zu finden. Eigentlich hätte ich das GPS-Gerät schon längst mal zu Garmin schicken sollen, aber es versagte den Dienst ja eben nicht immer. Anfang Juli, 3 Wochen vor dem Alpencross war es dann endlich  soweit.  Ich schickte also das Gerät ein und erwartete in einem Anfall von grenzenlosem Optimismus, es  rechtzeitig zurück zu bekommen…..Naja, das gute alte Etrex Legend leistete auch gute Dienste.

2 1/2 Monate später bekam ich Post von Garmin. Die Freude und das Erstaunen waren groß. Ich hielt ein nagelneues Garmin 60Csx in den Händen. Auf Kulanz und ohne jegliche Berechnung! Erwartet hatte ich das nicht, da die Garantie eigentlich schon abgelaufen war und Garmin dann üblicherweise gegen Bezahlung repariert oder ein neues Gerät zu vergünstigten Konditionen
anbietet.

Also, die Welt ist doch nicht sooo schlecht!
Grüsse Andreas

transalp_04Nach nächtlichem Regen bot der Blick aus dem Hotelfenster nasse Strassen und tief hängende Wolken. Ok, jede Glücksträhne reisst einmal. Nach 3 Alpenüberquerungen bei ausnahmlos traumhaften Wetter muss es ja mal anders kommen.  Heute steht der Anstieg zum Pfitscher Joch auf dem Programm, 30km und 1700hm bergauf und das ohne Einrollen. Der leichte Nieselregen hörte schnell auf und die Wolkendecke war eigentlich genau richtig für einen so langen Anstieg. Das Ganze kam mir vor, wie eine Pilgerfahrt, bestimmt 100 Mountainbiker waren auf dem Weg zum Joch. Ich ließ es gaaanz gemütlich angehen, hatte ich doch genug Erfahrung mit so langen Anstiegen. Die ersten Gehetzten schossen an mir vorbei und ich dachte mir, “die werden bitter dafür bezahlen”. Mein gemütliches aber gleichmäßiges Tempo brachte mich schnell weit vor meine Truppe und so sammelte ich nach und nach die Eiligen auf. Das die zwischendurch Parkscheine ziehen müssen war mir eh klar.
Am Schlegeispeicher war Mittagspause auf der Domenicus Hütte angesagt. Nur 30min. nach mir war meine Gruppe wieder zusammen.  Prima, eine sehr homogene Truppe bedeutet Spaßgarantie!
Nach einem extrem fluffigen Kaiserschmarn kam der 2. Teil des Anstiegs. Trailstücke und Schiebepassagen wechselten sich ab, bis es dann wieder steil wurde. Bis zu ersten Kehre war das Geläuf einfach zu tief um zu fahren, danach ging es etwas besser undich  fuhr bis zum Pfitscher Joch durch. Italien! Cappo und riesige Stücke Marmorkuchen  füllten die Speicher schnell wieder auf und die Sonne kam auch raus. Perfetto! In rasender Abfahrt ging es zum Etappenziel nach St. Jakob. Nach der üblichen Bikepflege mit Weissbier und  anschließender Körperpflege ohne Weissbier war Abendessen angesagt. In der Gruppe herrschte eine ausgelassene Stimmung, was u.a. auch an Helmut aus München und Sabine aus Stuttgart lag. Beide lieferten sich schwäbisch-bayrische Wortgefechte, die regelmäßig mit Handschlag und dem Spruch: “Simmer widder guat” endeten.

Transalp Dolomiti
transalp_01Nachdem ich vor 2 Jahren mit Tania mehr oder weniger auf eigene Faust über die Alpen gefahren bin, sollte es diesmal wieder eine gebuchte Route mit Hotels und Gepäcktransport sein. Tania fährt diesmal nicht mit und so geht es erneut mit Dirk und dem Reiseveranstalter Alps auf  Tour. Heute steht die Anreise nach Mayrhofen an. Gestern bin ich bei Dirk in Lampertheim aufgeschlagen, natürlich auch wegen der legendären 400g Steaks bei “Aida” in der Lüderitzbucht. Man braucht ja schließlich Kraft für einen Alpencross. Dirks neues Auto ist prädestiniert für den trockenen Transport der Bikes und so ging es die rund 530km über den Achenpass nach Mayrhofen ins Zillertal. Alps ist bekannt für die Auswahl guter Hotels, unser erstes Domizil ist der Kramerwirt mitten in Mayrhofen. Gegen 15:30 Uhr kamen wir dort an und waren schon gespannt auf die anderen Teilnehmer. Mit dem Guide sollten es 8 sein, eine gute Zahl, denn mit 15 oder gar mehr Teilnehmern artet das Ganze leicht in Stress aus. Um 19:00 Uhr gab es eine kurze Begrüßungsrunde, Abendessen und anschließend die Tourbesprechung bei einem Glass Sekt. Da hatte sich wirklich eine lustige Truppe zusammengefunden, die eine Menge Spass erwarten lässt. Dann ließ unser Guide Marc die erste Katze aus dem Sack. Ihr Buckel erschien gewaltig! Das Höhenprofil der ersten Etappe versprach einen Anstieg von ca 1700hm am Stück und das gleich vom Start weg. Doch  so wirklich nervös machte das aber niemanden, da wir alle keine “Ersttäter” waren.

transalp_2008_2Am Sonntag gehts los, meine 4. Alpenüberquerung. Trotzdem herrscht bei mir leicht nervöse Vorfreude. Letztes Wochenende war ich bei meinem alten Weggefährten Dirk im Odenwald. Zusammen mit 9 weiteren “Wilden” haben wir uns auf den versteckten Trails ausgetobt. Insgesamt 6 Stürze hatten wir zu verezeichnen, die allesamt gimpflich verliefen. Ich habe mir auch etwas die Tapete abgekratzt.
Bis auf Dirks Bike! Er hat einen Rahmenbruch in seinem Speiseeis, und das eine Woche vor dem AC. Letzte Wasserstandsmeldungen von gestern: Der neue Rahmen ist schon da und der Umbau in vollem Gange.

Wo gehts lang?
Diesmal ist der Schwerpunkt auf den Dolomiten, wir starten in Mayrhofen / Zillertal und fahren nach Bassano di Grappa. Mit Einrollen ist es diesmal eher nix. Die erste Etappe geht gleich 1800hm am Stück auf das Pfitscher Joch.

3alpintriathlon-10-005Um es kurz zu machen, für mich lief es sehr enttäuschend!
Startete ich 2008 noch völlig ohne irgenwelche Ambitionen, außer finishen natürlich, so wollte ich in diesem Jahr meine Ergebnisse in allen Disziplinen verbessern. Die Chancen standen gut, hatte ich inzwischen eine Kletterausbildung absolviert und viele Stunden an der Steinwand zugebracht. Mountainbiken war sowieso nicht mein Problem, also habe ich diesmal gezielt Lauftraining mit Schwerpunkt auf Berglauf gemacht.
Gut gelaunt und ausgeschlafen fuhr ich also zur Steinwand. Der erste kleine Rückschlag kam gleich zu Beginn. Es hatte geregnet und die Wand war nass. So mußten alternative Routen gefunden werden. Diese waren dann so verteilt, das ich meine Kletterfähigkeiten kaum auspielen konnte. Die ersten beiden Routen waren so einfach, das sie auch jeder Nichtkletterer absolvieren konnte (also geschenkt!) Dafür waren die beiden anderen so schwer(6er Rißkletterei und 7er), das sie nur von erfahrenen Kletterern absolviert werden konnten. Hier musste ich passen. Das Mittelfeld(4, 5er), wo eigentlich die Selektion stattfindet,  fehlte.

OK, konnte man nicht ändern, also mit 10min. Rückstand auf zur nächsten Disziplin, dem Mountainbiken. Ich hatte mich gut am Berg warm gefahren und konnte gleich am Start mit den schnellsten meiner Gruppe mithalten. Dann kam der Schlepper… Wie bestellt baute er sich vor mir auf. Überholen war auf dem schmalen Waldweg unmöglich. Das kostete mich 3min. und die Abghängten fuhren wieder auf. Dann der brutale Anstieg auf die Milseburg. Klack, Klack in meiner Kette und das Drama nahm seinen Lauf. Schalten ging nicht mehr und ich trat bei jedem 2. Tritt ins Leere. Auf dem mittleren Kettenblatt drückte ich die 25% Steigung rauf, war notgedrungen der Schnellste, hatte aber viel mehr Kraft gelassen als geplant. Oben auf der Milseburg dann, Krach….. Die Kette war endgültig gerisssen! Zwei Zuschauer, ebenfalls  Mountainbiker halfen mir beim Flicken der Kette. Weitere 15min. Zeitverlust, die abgehängte Meute fuhr erneut vorbei. Frustriert und mit zitternden Beinen fuhr ich weiter. Auf der Enzianhütte angekommen bin ich dann ausgestiegen, die ersten Läufer kamen bereits ins Ziel.

Mein Enttäuschung hielt sich aber in Grenzen, es sollte einfach nicht sein. Ich baute mich etwas an meiner Fahrzeit auf. Zog ich die Verzögerung durch die Panne und den Schlepper ab, kam ich auf eine Zeit von etwa 50min. für 16km und 650hm. Das war 10 min. schneller als 2008. Na wenigstens etwas. Nächstes Jahr werde ich wieder starten. Ach ja, den 6er Riß habe ich inzwischen geklettert!

Bilder und Videos findet Ihr unter:
http://www.dav-fulda.de/3-Alpintriathlon-2010.139.0.html